KW 45

Unser Glas ist halbvoll
Wir haben eine funktionierende Verwaltung, superflexible Ausbilder und Ausbilderinnen, die sofort wieder in den Online-Unterricht gewechselt sind, motivierte Kinder und Jugendliche in der Ausbildung, drei Akkordeon-Orchester mit zwei engagierten Dirigenten, eine tolle Jugenddirigentin und einen netten Stammtisch. Wir halten zusammen und wir halten durch.
Bei all den Einschränkungen und Widrigkeiten dürfen wir nicht vergessen, dass es uns immer noch richtig gut geht. Wir wohnen nicht seit Jahren in einer Zeltstadt, nicht in einem Kriegsgebiet. Wir können unseren Unmut laut kundtun und kommen dafür nicht ins Gefängnis.
Unser Glas ist halbvoll.

Gedenken an die Verstorbenen des Vereins
Eine musikalische Begleitung des Gottesdienstes ist in diesem Jahr leider nicht möglich. So gedenken wir den Verstorben des Vereins in aller Stille. Ruft Euch eine schöne Begegnung in Erinnerung, vielleicht beim Bockbierfeschd oder an einem Konzert. Was haben wir zusammen erlebt, wann zusammen gelacht?
Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit der Freude, eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes, der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

KW 44

Kann man, darf man, soll man, muss man?
Es ist wirklich schwer, den Überblick zu behalten. Aber - nicht alles was man darf, muss man auch ausreizen. Deshalb sind wir seit letzter Woche, in den Orchestern, wieder auf Stimmenprobe zurückgefahren. Ein kleiner Beitrag zum Erhalt des großen Ganzen.

Musik gegen den Frust
Sorgen, Ängste oder den Frust einfach gegen die Wand musizieren. Musik ist für viele Menschen ein Mittel zur Problembewältigung, probieren Sie es aus. Gerade jetzt, ist es schön zu wissen, dass die Musik uns im Verein verbindet, auch wenn man sich selten begegnet.
Schnupperstunde gefällig? Natürlich mit Maske und auf Abstand. Info: Ausbildungsleiterin Diane Raiff, Tel. 3793

KW 41

Weihnachtsfeier 2020
Ein geselliges Beisammensein mit Opa, Oma, Eltern und Kindern? Der Nikolaus, der mit 1,5 m Abstand Geschenke überreicht? Unterhaltungen mit der Maske auf? Musizierende, die nicht auf die Bühne können, weil der Abstand zu gering ist. Das können wir uns in diesem Jahr alles nicht vorstellen, und so sagen wir unsere Weihnachtsfeier für dieses Jahr ab.
Orchesterintern lassen wir uns noch etwas einfallen, auch die zu Ehrenden werden wir nicht vergessen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Die Nikolaustüten werden auch den Weg zu den Kindern finden. Vielleicht müssen wir in Zukunft noch etwas kreativer werden – aber momentan geht uns die Sicherheit einfach vor.