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Im Jahr 2008 hat der Landkreis Rastatt das Projekt HaLT (Hart am Limit) eingeführt, ein Suchtpräventionsprojekt für Jugendliche mit riskantem Alkoholkonsum.
Bestandteil des Projektes ist einerseits die Beratung von Jugendlichen und Eltern, sowie die Beratung und Unterstützung von Festveranstaltern bei der Planung ihrer Feste.
  • Beratung von Vereinen bei der Planung und Durchführung von Festen
  • Materialien
  • Jugendschutzteam
  • Zertifizierung von Vereinen zum Jugendfreundlichen Verein
  • Risiko-Check für Jugendliche

 

 

Regelungen für die Zertifizierung zum „jugendfreundlichen Verein“

  1. Einhaltung des Jugendschutzgesetzes: Bier, Wein und Sekt erst ab 16 Jahren, Spirituosen, Mixgetränke und Zigaretten, E-Zigaretten und E-Shishas nur für Volljährige.
  2. Aktionen, die zum schnellen Trinken von Alkohol motivieren (z.B. Stiefeltrinken nach Wettkämpfen, „happy hour“ oder „all youcandrink“), sind nicht gestattet.
  3. Unbedingte Einhaltung des sogenannten „Apfelsaftgesetzes“: Das günstigste alkoholfreie Getränk darf nicht teurer sein als das günstigste alkoholische Getränk in gleicher Menge und wird auch beworben.
  4. Trainer/innen und Anleiter/innen leben einen maß- und genussvollen und vor allem verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol vor. Sie benehmen sich in Anwesenheit von Kindern und Jugendlichen immer wie ein Vorbild und nehmen die Verantwortung gegenüber Eltern und Öffentlichkeit ernst.
  5. Alkohol wird nicht als Belohnung für einen Erfolg eingesetzt (Kasten Bier bei Spielgewinn).
  6. Hinter der Bar stehen Erwachsene, die beim Verkauf alkoholischer Getränke verantwortungsbewusst handeln.
  7. Übungsleiter/innen, Trainer/innen, Vorstandsmitglieder und Abteilungsleiter/innen kennen die Jugendschutzbestimmungen.
  8. Die Regeln, die für den Verein verbindlich sind, müssen deutlich sichtbar aushängen werden, damit sie durch die Öffentlichkeit auch kontrolliert werden können.
  9. Ein eigener Jugendschutzbeauftragter wird für die Dauer der Veranstaltung bestellt. Er achtet darauf, dass die gesetzlichen Bestimmungen beachtet werden.
  10. Die Erfahrungen bei dieser Veranstaltung (Wie ist es gelaufen? Was hat sich bewährt, was nicht?) werden an den Bürgermeiste/die Gemeinde zurückgemeldet, um für die Zukunft Verbesserungen zu erzielen.
  11. Alkoholische Mixgetränke, die insbesondere bei Jugendlichen beliebt sind, werden nicht oder deutlich teurer verkauft.
  12. Das Ausschankpersonal wird vor der Veranstaltung angewiesen junge Besucher/innen zum Vorzeigen eines Ausweises aufzufordern und– falls der notwendige Altersnachweis nicht erbracht wird – keinen Alkohol auszugeben.
  13. Jugendlichen ist das Rauchen während Veranstaltungen der Vereinsjugend generell untersagt und auch Verantwortliche rauchen nicht in Anwesenheit der Jugendlichen und Kinder.
  14. Während des Vorspielnachmittags wird grundsätzlich kein Alkohol ausgeschenkt.
  15. Während der Weihnachtsfeier wird kein hochprozentiger Alkohol ausgeschenkt.
  16. Als jugendfreundlicherVerein achten wir auf einen respektvollen Umgang auf Augenhöhe zwischen Jugendlichen und Erwachsenen.
 

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Quelle: eRecht24

1967 bis heute - Ein Stück Durmersheimer Musikgeschichte

FranzStuermlingerDie Anfänge unseres heutigen Akkordeon Spielrings reichen bis ins Jahr 1966 zurück. In diesem Jahr begann Peter Wucknitz mit einer Schule für Akkordeonmusik in Durmersheim. Diese Schule und ein vom Harmonika Spielring Mörsch Ende des Jahres veranstaltetes Werbekonzert müssen bei den Durmersheimern wohl einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben, so dass der Wunsch und auch das Bedürfnis nach einem eigenen Akkordeonverein aufkam. So kam es am 14. Januar 1967 zu einer Gründungsversammlung im Gasthaus Krone in Durmersheim, bei der laut Protokoll folgende Personen als Gründungsmitglieder genannt werden: Franz Stürmlinger (1. Vorsitzender), Otto Weisenburger (2. Vorsitzender), Gerald Rastätter (Kassier), Anton Wenzel (Schriftführer), Karl Heck und Alois Winter (Kassenprüfer), Peter Wucknitz (Dirigent) sowie Franz Stiegelmeier, Brigtte Wucknitz und Anita Maier. Als Ziele des Vereins wurden die „Förderung der musikalischen Ausbildung der Jugend“ und die „Pflege der Akkordeonmusik in der Öffentlichkeit“ ausgerufen. Das Nebenzimmer des Gasthaus „Krone“ wurde von der damaligen Wirtin Hilde Stahl als Proberaum zur Verfügung gestellt. Zum Zeitpunkt der Gründung gab es bereits 14 Interessenten zur Erlernung des Akkordeonspiels. Die Resonanz war groß und so wurde Durmersheim neben Sommerfesten in der Festhalle, Jahreskonzerten und Vereinsausflügen recht schnell um einige kulturelle Aktivitäten bereichert. Bereits 1968 wirkte der Akkordeon-Spielring beim 100-jährigen Jubiläumsumzug des Musikverein mit und 1970 wurde die erste eigene Spielgruppe „Akkopatz“ ins Leben gerufen. 1972 erfolgte der Umzug ins neugebaute Pfarrzentrum und ebnete durch den neu gewonnenen Platz den Weg für neue Herausforderungen. So konnten vom 20. bis 22. Juni 1975 die Akkordeon Weltfestspiele in Luzern besucht werden bei denen das Orchester in der Senioren Hauptstufe das Prädikat „ausgezeichnet“ erhielt. Drei Jahre später wurden 1978 die musikalischen Reisen durch eine Konzertauftritt in Chennevieres erweitert. Fahrradtouren, Hüttenaufenthalte, Waldfeste und Konzerte in der Lammsporthalle prägten das weitere Vereinleben bis 1983 Gerd Fürtsch den erkrankten 1. Vorsitzenden im Amt ablöste.

WernerSchlagBereits zwei Jahre später nahm Werner Schlag das Zepter als 1. Vorsitzender in die Hand und es folgten weitere Veranstaltungen wie Rosenmontagsbälle oder Vorspielnachmittage der Jugend. Im Jahr 1987 wurde neben dem 20-jährigen Jubiläumskonzert in der Hardtsporthalle auch etwas ganz neues ins Leben gerufen. Das bis heute bekannte Bockbierfest wurde am 23./24. Mai diesen Jahres zum ersten mal ausgerichtet. Mit viel Neuem ging es auch in den darauf folgenden Jahren weiter und so konnte der Verein 1988 nebst seinem neuen Dirigenten Dieter Weßbecher eine Seniorenspielgruppe sowie die erste Akkordeon-Ausbildung in Eigenregie präsentieren. Ausbilder zu dieser Zeit waren: Diane Wagner, Holger Raiff, Jürgen Glasstetter, Georg Schlager, Rudi Kohler, Martina Schlag, Hubert Heck und Sonja Moritz. Im gleichen Jahr wurde auch die Interessengemeinschaft der kulturellen Vereine in Durmersheim gegründet. Zu den Neuerungen im Jugendbereich mit dem Bezug der „Teestube“ in der alten Schusterwerkstatt Klein und den ersten Vorläufern des heutigen Stammtisch ging es auch musikalisch weiter, nämlich Richtung Innsbruck, wo im Mai 1989 das 3. Internationalen Akkordeon- und Mundharmonikafestival besucht wurde. Das Jahr 1991 stand ganz im Fokus der 1000-Jahr-Feier von Durmersheim bei der sich natürlich auch der Akkordeon-Spielring bei Singspiel und Festumzug beteiligte. In diesem Jahr wurde auch zum ersten mal vereinsintern die Ausbildung am Keyboard angeboten. Im Januar 1992 wurde das erste mal richtig Geburtstag gefeiert. 25-jahre ASD hieß es und im Pfarrzentrum wurde neben einem kurzen Rückblick über die vergangenen Jahre, Einblicken in die Ausbildung sowie einer interessanten Instrumentenausstellung natürlich Musik vom feinsten geboten. Nicht zuletzt als Werbung für das Jubiläumskonzert im darauffolgenden April.

JuergenMelcherDas erste viertel Jahrhundert war vollbracht und vieles wurde erreicht, jedoch standen schon wieder die nächsten Neuerungen an. Jürgen Melcher stand 1993 an der Spitze des Vereins und lenkte in den folgenden Jahren im Wechsel mit Werner Schlag die Ereignisse des Akkordeon Spielrings. Mit der Einweihung des „Alten Kino“ 1994 stand zudem auch ein Wechsel des Probelokals an. Im Jahr darauf wurde im Rahmen einer mehrtägigen Konzertreise nach Westendorf/Tirol im dortigen Alpenrosensaal ein Konzert gegeben. Auch die nächste große Reise ließ nicht lange auf sich warten und führte mit neuem Dirigenten Artur Hornung 1997 nach Chennevieres und Paris. 1997 war auch das Jahr in dem zum ersten mal musikalische Früherziehung für Kleinkinder in Form des „Musikgarten“ angeboten werden konnte. “Gemeinsam für eine gute Sache“ war das Motto des Benefizkonzerts der Kulturellen Vereine Im Jahr 2001, welches zugunsten des durch „Orkan Lothar“ geschädigten Waldes in der Hardtsporthalle ausgerichtet wurde. Der 35. Geburtstag des Akkordeon Spielring wurde 2002 in Form einer Matinee gefeiert.

Herbert KoelmelNach fast 20 Jahren der Ära Schlag/Melcher übernahm 2003 Herbert Kölmel das Amt des 1. Vorsitzenden. Stets bedacht die alten Traditionen zu erhalten wurden neue Wege gesucht, den Verein in Durmersheim und im Bezirk Mittelbaden zu festigen. So beteiligte sich der Akkordeon Spielring im Jahr 2005 zum Beispiel mit "ASD Ganz nah", einer Werbeveranstaltung, an einem verkaufsoffenen Sonntag in Durmersheim. Anläßlich des 40-jährigen Jubiläum fand 2007 in der Durmersheimer Hardtsporthalle das DHV-Bezirkskonzert statt, an dem auch das Seminarorchester des Hohner Konservatoriums Trossingen unter der Leitung von Fritz Dobler und Ralf Brendle mitwirkte. Dies war nach 10-jähriger Amtszeit auch gleichzeitig das Abschiedskonzert unseres Dirigenten Artur Hornung. Die Verbindung zum Bezirk bzw. zum Verband wurde in dieser Zeit auch dahingehend vertieft dass mehrere Orchesterspieler an der Landes und Bundesakademie Lehrgänge zum "Ensembleleiter und Stimmführer" sowie in den Jahren danach auch zum "Laiendirigenten im Akkordeonorchester" absolvierten. Im April 2007 konnte Christian Karius als neuer Dirigent präsentiert werden. Neben den altbekannten Auftritten wurde mit ihm nach fast zwanzig Jahren Abstinenz auch wieder der Gedanke der "Wertungsspiele" aufgefasst. So kam es dass das 1. Orchester am 27. September 2008 beim 3. Akkordeon-Musikpreis in Schwäbisch Gmünd das Prädikat "ausgezeichnet" erhielt.

 

 

Dokumente zum Download:

 

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Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG:

Akkordeon Spielring Durmersheim 1967 e. V.
Verdiring 33
76448 Durmersheim

Vertreten durch:
Herbert Kölmel-Voigt

Kontakt:
Telefon: +49 (0) 7245 6709
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Registereintrag:
Eintragung im Vereinsregister
Registergericht:Amtsgericht Rastatt
Registernummer: VR 326
Steuernummer: 39074 / 03348


Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV:
Herbert Kölmel-Voigt
Verdiring 33
76448 Durmersheim

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Quelle: e-recht24.de