KW 38

AKKORDEON – VOLL MEIN DING
Heute schreibt uns Sandra Schorpp: Sind wir mal ehrlich: Ich bin kein großer Musiker. Dafür fehlt es mir sowohl an Talent, als auch an der Bereitschaft häufig und ausgiebig zu üben. Dennoch bin ich schon lange beim ASD aktiv und weder mein Auslandsaufenthalt noch mein Studienort konnten daran etwas ändern. Natürlich macht mir das Akkordeonspielen Spaß, aber dies ist bei Weitem nicht der einzige Grund warum ich immer noch regelmäßig den langen Weg auf mich nehme, um in die Orchesterproben zu kommen. Bei einer anderen Vereinskultur hätte ich das Musizieren wahrscheinlich schon lange an den Nagel gehängt, aber beim ASD fühle ich mich einfach wohl. Sowohl während der Proben als auch während anderen Vereinsveranstaltungen. Warum? Dafür gibt es viele Gründe: Ich finde es toll, dass wir konzentriert proben und trotzdem lachen; dass wir klare Ziele haben, diese aber realistisch und nicht überambitioniert sind; dass es für alle selbstverständlich ist bei den Vereinsveranstaltungen zu helfen und einem dennoch immer Dankbarkeit entgegengebracht wird; dass wir auch nach der Probe noch zusammensitzen und man sich immer mit jemand anderem unterhalten kann; dass das Alter bei uns keine Rolle spielt und wir auch generationenübergreifend miteinander lachen; dass sowohl neue Spieler/innen als auch neue Partner/innen immer offen und herzlich aufgenommen werden; dass immer ein Auge auf die Jugend geworfen wird und sich unsere Ausbilder/innen sehr viel Mühe geben; dass die Vereinsleitung eine tolle Arbeit leistet und sehr viel Zeit investiert; … Die Liste könnte an dieser Stelle noch eine Weile so weitergeführt werden. Aber ich denke, ich konnte auch so verständlich machen, warum Akkordeon beim ASD voll mein Ding ist.