KW 15

2020KW15webErfahrungen mit dem virtuellen Unterricht

Hallo,
ich heiße Majra. Ich bin 8 Jahre alt und spiele Akkordeon seit 3 Jahren. Meine Lehrerin ist Diane Raiff. Ich habe momentan Videounterricht. Ich übe zuhause und schicke per Video meiner Lehrerin das Lied. Dann schickt sie mir ein neues Video zum Üben. Wenn ich etwas nicht verstehe kann ich jederzeit meine Lehrerin fragen. Das Üben ist ok aber es ist besser, mit meiner Lehrerin zu üben. Mit Videounterricht läuft es gut und ich erledige alle Übungen. Ich hoffen, Corona ist bald beendet.

 

Bockbierfeschd
Tja, eigentlich müssten wir jetzt mit der Personalplanung beginnen. Befreundete Orchester wurden schon Anfang des Jahres eingeladen. Und jetzt kommt alles anders und wir müssen das Bockbierfeschd absagen. Aber, vielleicht besteht ja die Möglichkeit nach Corona, ein kleines Fest zu organisieren.

 

KW 14

2020KW14webAkkordeon – voll mein Ding
„Die Aussage Akkordeon – voll mein Ding trifft voll und ganz auf mich zu“, bestätigt Simone Haitz. „Ich bin seit 1996 im ASD, weil meine Nachbarin damals dort in Ausbildung war und ich das einfach cool fand. Nach einigen Jahren mit meinem Ausbilder Manuel führte mich mein Weg direkt ins Jugendorchester. 2003 durfte ich dann auch zu den „Großen“ ins 1. Orchester wechseln - ich war megastolz. Bis heute spiele ich mit viel Spaß in beiden Orchestern.
Wir vom ASD sind einfach eine tolle Gemeinschaft. Aus wöchentlichen Proben, Schlittschuhlaufen, Probewochenenden etc. sind auch enge private Freundschaften entstanden. Besonders toll finde ich es, dass wir uns vom Kind bis zum Rentner super gut verstehen. Auf Hütten sitzen wir zusammen und quatschen oder spielen gemeinsam Spiele. Egal ob 10, 30 oder 70 Jahre – alle werden integriert und bilden ein tolles Team. Ohne den ASD würde mir heute ein großes Stück von „mir“ fehlen. “

Online-Unterricht
Kontaktsperre, das verlangt uns allen viel ab, unserem Verein ebenso. Jeden Tag gibt es neue Entwicklungen – im Beruf wie in der Familie. Und dann entwickelt sich etwas, mit dem man gestern noch gar nicht gerechnet hat. Erst haben wir den Unterricht bis Ende der Osterferien ausgesetzt und mittlerweile ist es fast allen Ausbildern möglich, einen Online-Unterricht anzubieten. Flexibilität ist das Wort der Stunde. Nachsicht auch, denn unser Verein wird ehrenamtlich geführt. Viele Kinder nehmen das Angebot gerne an und schicken Filme hin und her, andere setzen auf Live-Unterricht. In der Hoffnung, den Kindern, Jugendlichen und uns ein kleines bisschen Normalität zu geben machen wir weiter. Wenn es auch manchmal etwas chaotisch zugeht.

Geburtstagsbesuche
Es ist uns eine Freude und Ehre, Jubilare ab dem 70. Geburtstag an den runden Geburtstagen zu besuchen, Glück zu wünschen und uns für die Vereinstreue zu bedanken. Doch leider ist es uns in diesen Tagen und Wochen nicht mehr möglich. Sobald sich die Zeiten ändern, werden wir diese schöne Geste wieder aufnehmen.

KW 13

BNN unterstützt
Seit Sonntag grübele ich schon was ich ins Gemeindeblatt schreiben soll. Aktivitäten gibt es gerade nicht, Werbung für das Konzert brauche ich nicht zu machen, ob das Bockbierfeschd stattfinden kann bezweifeln wir gerade. Soll ich überhaupt was schreiben? Haben nicht gerade alle Leute andere Sorgen als Gemeindeblatt lesen?
Und dann lese ich heute Morgen den Artikel „Die Pause hat für alle Tradition“, in den BNN. Eine Steilvorlage für mich.
„Fermate, Corona, Convenientia, Signum convenientiae, ein Ruhepunkt, der im Verlauf eines Tonstückes entweder auf eine Note oder auf eine Pause fällt und die Bewegung des Taktes auf einige Zeit unterbricht, indem auf der betreffenden Note oder Pause etwas länger, als ihre eigentliche Geltung fordert, verweilt wird.“ (musikwissenschaften.de)
Wichtig bei einer Fermate ist, dass das gesamte Orchester das gleiche macht. Also, dass nicht einer den Ton länger aushält oder jemand in die Pause hupt, oder zu früh wieder los spielt. Alle müssen aufeinander achten und dann geht es gemeinsam wieder weiter. Und es geht immer weiter, denn das Ende eines Stückes wird erst durch einen dünnen und einen dicken Doppelstrich markiert, nicht durch eine Fermate.
Daran sollten wir gerade alle denken, keine Alleingänge, wir sind ein Orchester, und gemeinsam geht es dann wieder weiter.